Klima-Aktions-Bündnis

     

Klima-Aktions-Bündnis

               Bassum Syke Twistringen

 

Rebellion der Gärten
19. Juni 2022, 14:30 Uhr
Vorwerk  -  Syke

In enger Zusammenarbeit mit dem NABU startet Ratz einen Aufruf: konkrete, langjährige Schutzflächen für bedrohte Schmetterlingsarten zu schaffen, Gärten in Überlebensoasen für unsere kleinsten Planetenmitbewohner zu verwandeln, öffentliche Parks und brachliegende Flächen insektenfreundlich umzugestalten und den Insektenschutz in die tägliche Arbeit einzubeziehen.

Das sind die Aktionen:

Wanderung: Wir werden jeden Tag eine Wanderung machen (Startpunkte werden zeitnah im Tagebuch mitgeteilt). Die Strecken werden zwischen 10 und 20 km leicht zu bewältigen sein.

Vortrag: Wir werden über die Möglichkeiten sprechen, die jede/r Einzelne hat, um aktiv die Schmetterlinge – und damit natürlich auch viele andere Insekten – zu schützen. Es geht um die Umgestaltung der Gärten in falterfreundliche Orte, aber auch um die "großen" politischen Veränderungen, die geschehen müssen, um einen wirklich nachhaltigen Schutz vor allem für die vom Aussterben bedrohten Arten zu schaffen.

Konzert: 60 bis 80 Städte will Ratz ansteuern und gemeinsam mit ausgesuchten Schmetterlingsexperten Führungen, Wanderungen und Vorträge zu dem Thema anbieten, aber eben auch allabendlich Konzerte mit seiner Band Strom&Wasser gemeinsam mit vielen bekannten Musikerkolleg*innen, die sich mit dem Projekt solidarisieren.

Am 21.04.2022, 19:30 Uhr
im awg-Sitzungssaal

Liebe Klima-Aktivist*innen,

wir leben in unruhigen Zeiten, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Mitten in Europa tobt ein fürchterlicher, verbrecherischer Krieg, der unglaubliches Leid für die Menschen in der Ukraine zur Folge hat. Viele von uns sind geschockt, fühlen sich ohnmächtig und sind enttäuscht von unseren Regierungen. Viele aber engagieren sich auch in der Flüchtlingshilfe, beteiligen sich an Hilfsaktionen oder spenden. Und das ist gut so.

Der Krieg hat aber auch direkte und indirekte Auswirkungen auf unsere Bemühungen, die Klimakatastrophe zu verhindern oder zumindest abzumildern. Zu den Sauereien, die der Krieg direkt verursacht, kommen nun noch die zusätzlichen Emissionen, die durch die Versorgung mit „neuen“ fossilen Energiestoffen und die Verlängerung der Laufzeiten schmutziger Kraftwerke hinzu.

Zudem fordern immer mehr Politiker und Lobbyisten die Abschaffung oder zumindest Aussetzung bereits beschlossener oder in Kraft gesetzter Umwelt- und Klimamaßnahmen und -vorschriften. Vielen erscheint die derzeitige Krisensituation auch als günstige Gelegenheit, die ungeliebte Politik des Umwelt- und Klimaschutzes möglichst weit zurück zu drehen.

Und auch auf der lokalen Ebene dürfen die aktuellen Herausforderungen wie erhöhte Energie-, Rohstoff- und Lebensmittelpreise nicht zur Aufweichung oder Verzögerung von Klimaschutzmaßnahmen führen, sondern im Gegenteil zu einer forcierten Anstrengung des Klima- und Ressourcenschutzes. Denn nun zeigt sich erst recht, wie wichtig nachhaltige regionale Versorgungs- und Energiekonzepte sind. 

Wie wir als KAB dazu unseren (bescheidenen) Beitrag leisten können, welche Aktionen und Projekte wir in nächster Zeit anstreben wollen und auch realisieren können (!), das wollen wir auf unserem nächsten Plenumstreffen beraten.